| ICH HÂN GESEHEN IN DER WERLTE EIN MICHEL WUNDER ... |
I’VE SEEN THE GREATEST WONDER IN THE WORLD ... | ||||||
| Walther von der Vogelweide | trans. Tim Chilcott | ||||||
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Ich hân gesehen in der werlte ein michel wunder wær ez ûf dem mêr es diuhte ein seltsæn kunder des min fröide erschroken ist mîn trûren worden munder daz gelîchet einem guoten man swer nû des lachen strîchet an der triuwen stein der vindet kunterfeit ez bîzet dâ sîn grînen nicht hât widerseit sîn valscheit tuot vil manigem dicke leit zwo zungen habent kalt und warn die ligent in sîme rachen in sîme süezen honge lît ein giftic nagel sîn wolkenlôsez lachen bringet scharpfen hagel swâ man daz spürt ez kêret sîn hant und wirt ein swalwen
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I’ve seen the greatest wonder in the world, and had it been at sea, it would be thought a strange and eerie
It looks like some good man. And yet whoever struck its smiles upon truth’s touchstone would find it counterfeit. It bites, but does not snarl before to warn that it will fight. Its falseness causes many men much grief. It has two tongues, both cold and warm, together in its mouth. In the sweetness of its honey there lurks a poisoned clove. Its cloudless laughter brings the bitterest hail; and when one catches on, it turns its hand and makes a swallow-
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The sustained contrasts here evoke the shifting cunning of the dissembler at court,
See also: http://www.tclt.org.uk/
Trans. Copyright © Tim Chilcott 2005